Aktuelle Debatte:

Lärm macht krank

Das Lärm-Memorandum ist eines der Ergebnisse der Wissenschaftsdebatte live am 14. Februar 2014 im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Hier online informieren und weiter debattieren.

 


 

Schon vor über 150 Jahren schien den Menschen der Lärm in den Städten unerträglich.

Schopenhauuer verfasste 1851 eine erste Streitschrift „Über Lärm und Geräusche“. Auch Goethe, Kant und Jean Paul beschwerten sich über Lärm.

Der Philosoph Theodor Lessing schrieb in einer weiteren Kampfschrift gegen den Lärm im Jahre 1908: „Die Autorennen mitten durch starken Verkehr Hessens hindurch waren schon mehr als bedenklich“. Erste Anti-Lärm-Gesetze gab es in New York, London und auch in Nürnberg vor über 100 Jahren.

Seitdem erforscht die Wissenschaft die Auswirkungen von Lärm und tüfteln Ingenieure an immer neuen Lösungen zur Lärmvermeidung.

Doch haben die irgend etwas dazu beigetragen, dass die Bürger ruhiger schlafen können? Oder war alles nur rausgeworfenes Steuergeld?

Protagonisten der Lärmforschung stellen sich auf der Wissenschaftsdebatte Live am 14. Februar 2014 in Wiesbaden den Bürgern.

Worum es geht

Die Bürger fördern die Wissenschaft mit ihren Steuergeldern. Sie geben den Wissenschaftlern die Freiheit, zu forschen.

Damit haben sie auch ein Recht zu erfahren und zu verstehen, was erforscht wird. Sie haben auch ein Recht, von ihren Wissenschaftler Antworten auf ihre Fragen und Probleme zu bekommen.

Und in einer gebildeten Gesellschaft ist es nur angemessen, wenn die Bürger auch ihre Erfahrungen und ihr Wissen in die Forschung einbringen können.

Nicht nur die Wissenschaft muss ihren Platz in der Gesellschaft finden (science in society), auch die Gesellschaft sollte ihren Platz in der Wissenschaft finden (society in science).

Forschung und Innovation sind aber auch nicht nur da, um Probleme zu lösen. Sie sind auch kultu­relle Akti­vität, vergleichbar mit Kunst, Literatur, Musik und Film.

Echo

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